Hach ja…

Hach ja… #77

Ein Großteil des modernen Lebens besteht in vermeidbarer Schädigung durch chronischen Stress.“

Taleb, Nassim Nicholas: Antifragilität. Anleitung für eine Welt, die wir nicht verstehen. München, 2014.

Hach ja… #76

Die eigene Individualität zu leben bleibt auch im Erwachsenenalter eine ständige Herausforderung.

Remo Largo: Das passende Leben. Was unsere Individualität ausmacht und wie wir sie leben können.

Hach ja… #75

„Es ist nicht eine blinde Macht von außen, deren Spielball wir sind, sondern es ist die Summe der Gaben, Schwächen und anderen Erbschaften, die ein Mensch mitgebracht hat. Ziel eines sinnvollen Lebens ist, den Ruf dieser inneren Stimme zu hören und ihm möglichst zu folgen. Der Weg wäre also: sich selbst erkennen, aber nicht über sich richten und sich ändern wollen, sondern das Leben möglichst der Gestalt anzunähern, die als Ahnung in uns vorgezeichnet ist.“

Hermann Hesse

Hach ja… #74

Depressive Personen sind in manchen sehr erfreulichen und gelösten Situationen nur schwer von nicht-depressiven Personen zu unterscheiden, werden sich aber in unerfreulichen oder angespannten Situationen viel elender fühlen als Personen ohne eine Disposition zur Depression.

Gerhard Roth

Hach ja #73

Es gibt keine Lage, die man nicht veredeln könnte entweder durch Leisten oder Dulden.

Johann Wolfgang Goethe

Hach ja… #72

[…] daß das Leben auch des leidenden Menschen nicht aufhört, sinnvoll zu sein, sondern – im Gegenteil – die Möglichkeit gibt, den tiefsten Sinn zu erfüllen und den höchsten Wert zu verwirklichen.

Viktor Frankl

Hach ja… #71

Über Nacht, über Nacht kommen Freud und Leid,
Und eh‘ du’s gedacht, verlassen dich beid‘
Und gehen, dem Herrn zu sagen,
Wie du sie getragen.

Julius Sturm

Hach ja… #70

[Und] allgemein ist das Ringen um einen Daseinssinn etwas Primäres, ja das primärste Charakteristikum und, wie wir es darum nennen wollen, ein Consstituens menschlicher Existenz.

Viktor Frankl

Hach ja… #69

Hochgradiger Stress kann also nur mit Routine-Entscheidungen bekämpft werden, aber diese sind prinzipiell situationsabhängig.

Gerhard Roth

Hach ja… #66

„Solange ich noch atme und es vermag, werde ich nicht aufhören, nach Weisheit zu suchen und Euch zu ermahnen und zurechtzuweisen, wen von Euch ich antreffe, mit meinen gewohnten Reden, wie: ‚Bester Mann, als ein Athener aus der größten und für Weisheit und Macht berühmtesten Stadt, schämst Du dich nicht, für Geld zwar zu sorgen, wie Du dessen aufs Meiste erlangest und für Ruhm und Ehre; für Einsicht aber und Wahrheit und für Deine Seele, dass sie sich aufs Beste befinde, sorgst Du nicht.“

Sokrates

Hach ja… #65

“‘Men are most apt to kill or wish to kill when they feel overcome by meaninglessness.’ [Robert Jay Lifton]. In der Tat: aggressive Impulse scheinen nicht zuletzt dort zu wuchern, wo ein existentielles Vakuum vorliegt.“

Viktor E. Frankl
in: Der Mensch auf der Suche nach Sinn. Stuttgart: Herder, 1975.

 

Hach ja… #61

Wenn nicht mehr Zahlen und Figuren
Sind Schlüssel aller Kreaturen
Wenn die, so singen oder küssen,
Mehr als die Tiefgelehrten wissen,
Wenn sich die Welt ins freye Leben
Und in die Welt wird zurück begeben,
Wenn dann sich wieder Licht und Schatten
Zu ächter Klarheit werden gatten,
Und man in Mährchen und Gedichten
Erkennt die wahren Weltgeschichten,
Dann fliegt vor Einem geheimen Wort
Das ganze verkehrte Wesen fort.

Novalis

Hach ja… #59

„Bevor wir jemand anderen Gewalt antun, müssen wir uns selbst Gewalt antun, um uns dann als Opfer sehen zu können.“

Ralf Bongartz

Hach ja… #58

„Stress ist immer auch das Ergebnis eines empfundenen Zwanges: Ich kann nur so und nicht anders handeln – auch wenn ich es nicht will oder es mir schadet.“

Bongartz, Ralf: Nutze deine Angst. Wie wir in Gewaltsituationen richtig reagieren. Frankfurt am Main, 2013

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