Genesung

Spektrum.de: Warum Burnout keine Krankheit ist

Tja, da hatten sich einige Journalisten offensichtlich schon gefreut, dass die WHO Burnout als Krankheit anerkennen würde, weshalb sie es als Nachricht in die Welt trugen. Wie bereits neulich schon erwähnt: Da war vermutlich der Wunsch Vater des Gedankens, wie uns auch Spektrum.de aufklärt: Warum Burnout keine Krankheit ist. Burnout ist von der WHO lediglich als „Faktor, der die Gesundheit beeinträchtigen kann“ neu definiert. Immerhin: Betroffene werden das aus ihrer Erfahrung voll und ganz bestätigen können.

Dranbleiben!

Jessas Maria und Josef von Rainer M Schiessler

„Denn wie oft im Leben stehen wir vor einer unüberwindlichen Mauer und wähnen uns am Ende? Wie oft kämpfen und mühen wir uns ab, einen Ausweg zu finden, um nach zahllosen Versuchen in uns zusammenzusinken, kurz vor dem Aufgeben? Wie oft meinen wir, dass es das Leben besonders böse mit uns meint und wir von allen guten Geistern – auch Gott – verlassen sind? Und dann, irgendwann, kommt unerwartet plötzlich doch ein Lichtlein daher, das uns einen Weg weist, den wir zögernd gehen, weil er noch dunkel und steinig scheint, um ein paar Meter weiter plötzlich wieder im weiten Land, in heller Sonne auf einer großen breiten Straßenkreuzung zu stehen., auf der uns viel Wege zum Weiterwandern einladen. Und wie gerne nehmen wir diese Einladung an, entscheiden uns und spüren die unendliche Freiheit, uns entscheiden zu dürfen. „

Spektrum.de: Sich selbst helfen mit Selbstmitgefühl

Unsereiner fragt sich ja wirklich oft, was helfen kann, uns aus der misslichen, schmerzvollen Lage zu befreien, die eine Burnout-Krise bedeutet. Ein gutes Mittel ist, sich selbst verzeihend und mitfühlend zu begegnen, wie dieser Artikel auf Spektrum.de nahelegt. Ein Ansporn, uns diese Kompetenz zu erwerben, die  bei uns vielleicht erst einmal weniger ausgeprägt ist: Wer sich selbst verzeiht, leidet weniger unter Schmerzen

Burnout: Das Beste, was passieren kann?

Ein hilfreiches Mittel, um sich aus der unguten Malaise zu befreien, die mit einem Burnout zweifellos verbunden ist, ist, die Umdeutung (Reframing) der Geschehnisse. Die Aufgabe ist, die eigene Krankengeschichte mit der Frage umzudeuten: Was ist das Gute am Schlechten? Natürlich gibt es grundsätzlich Vieles, was Betroffenen dazu einfallen und dadurch gut wirken kann. Wie das gut gelingen kann, lässt sich auf stern.de in diesem sehr lesenswerten Blogpost nachlesen: Mein Leben lag in Scherben – dennoch war das Burn-out das Beste, was mir je passiert ist