Allgemein

Ein individuelles Problem? Oder ein sozialer Trend?

„Anders ausgedrückt, die Arbeit ist für über 90 Prozent der Arbeitnehmer weltweit viel öfter eine Quelle der Frustration als eine Quelle der Erfüllung. Was für eine soziale, emotionale und vielleicht sogar ökonomische Verschwendung: 90 Prozent der Erwachsenen verbringen die Hälfte ihres wachen Daseins damit, Dinge zu tun, die sie lieber nicht täten, und das an einem Ort, an dem sie lieber nicht wären.“

Schwartz, Barry: Warum wir arbeiten? Frankfurt am Main, 2015

Die Kunst, die Eltern zu enttäuschen

Die Kunst, die Eltern zu enttäuschen, besteht darin, mit sich selbst, mit den eigenen inneren Dynamiken zurechtzukommen und so mit versöhntem Herzen zu kämpfen.“

Bordt, Michael: Die Kunst, die Eltern zu enttäuschen. Vom Mut zum selbstbestimmten Leben. München, 2017

Worauf es bei der Genesung ankommt

„Also enthält jedes Symptom – eine Depression, Angst, Langeweile oder Furcht – irgendeine Facette des Schattens, eine projizierte Emotion oder einen Zug oder eine Eigenschaft. Wir müssen verstehen, dass unsere Symptome, so unangenehm sie sein mögen, nicht mit Widerstand belegt, geringgeschätzt oder vermeiden werden dürfen, denn sie enthalten den Schlüssel zu ihrer eigenen Auflösung. Ein Symptom bekämpfen heißt, lediglich, den in dem Symptom enthaltenen Schatten bekämpfen und das ist ja gerade, was am Anfang das Problem verursacht hat.“

Wilber, Ken: Wege zum Selbst. Östliche und westliche Ansätze zu persönlichem Wachstum. München, 2008

Worauf kommt es an?

„Vor seinem Ende sprach Rabbi Sussja: In der kommenden Welt werde ich nicht gefragt werden: ‚Warum bist du nicht Moses gewesen?‘ Die Frage wird vielmehr lauten: ‚Warum bist du nicht Sussja gewesen?'“

Zitiert nach Remo Largo: Das passende Leben.

Hach ja… #81

„Wir leben in einem gefährlichen Zeitalter. Der Mensch beherrscht die Natur, bevor er gelernt hat, sich selbst zu beherrschen.“

Albert Schweitzer

Welche Rolle spielt die Kindheit?

Wer in einen Burnout rutscht, fragt sich meist, wie es dazu kommen kann. Eine Antwort liegt oft in der Kinderheit. Hier der Hinweis auf eine hörenswerte Sendung auf SWR 2, die sich mit diesem und noch einem anderen Thema auseinandersetzt, das im Burnout dann eine Rolle spielt: Veränderung meistern von Ingrid Strobl.

Hach ja… #79

„Man wächst an seinen Eltern, seinen Geschwistern,
seinen Lehrern, seinen Erfahrungen, seinen Freunden,
seinen Vorbildern und seinen guten Gegnern.“

Wolfgang J. Reus

Handelsblatt: Was gegen Burnout wirklich hilft. Echt jetzt!

Endlich wissen wir ganz genau, was wir tun müssen, um Burnout zu vermeiden! Klaus Hansen erklärt es uns im Fachmagazin für derlei Fragen. Richtig: Dem Handelsblatt: So schützen sich Manager vor einem Burn-out.

Ohne spoilern zu wollen, seien hier schon mal die wirksamen Mittel genannt: Achtsamkeit, Entspannung und Delegieren von Aufgaben. Echt jetzt?! Hätten wir das doch nur vorher schon gewusst! Dann hätten wir uns die teuren und langwierigen Klinikaufenthalten und Therapien gespart. Ach so, das gilt ja nur für Manager. Drängen sich also zwei Fragen auf: 1. Was tun Nicht-Manager? Und 2.: Kann man Sich-Entspannen und Achtsamkeit eigentlich auch delegieren? Wäre doch effizienter. 🙂

 

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