Allgemein

Gerald Hüther: Die Kraft der Würde

Der renommierte Neurowissenschaftler Gerald Hüther war kürzlich zu Gast in Gabor Steingarts Morning-Briefing. Es geht über die Veränderungen unserer Wirtschaft und Gesellschaft und wie wir gemeinsam und als Einzelne darauf reagieren (können). Ein sehr hörenswertes Interview: Die Kraft der Würde.

Dranbleiben!

Jessas Maria und Josef von Rainer M Schiessler

„Denn wie oft im Leben stehen wir vor einer unüberwindlichen Mauer und wähnen uns am Ende? Wie oft kämpfen und mühen wir uns ab, einen Ausweg zu finden, um nach zahllosen Versuchen in uns zusammenzusinken, kurz vor dem Aufgeben? Wie oft meinen wir, dass es das Leben besonders böse mit uns meint und wir von allen guten Geistern – auch Gott – verlassen sind? Und dann, irgendwann, kommt unerwartet plötzlich doch ein Lichtlein daher, das uns einen Weg weist, den wir zögernd gehen, weil er noch dunkel und steinig scheint, um ein paar Meter weiter plötzlich wieder im weiten Land, in heller Sonne auf einer großen breiten Straßenkreuzung zu stehen., auf der uns viel Wege zum Weiterwandern einladen. Und wie gerne nehmen wir diese Einladung an, entscheiden uns und spüren die unendliche Freiheit, uns entscheiden zu dürfen. „

Frohe Weihnachten!

Auch wir wünschen frohe Weihnachten, ganz besonders natürlich allen von Burnout geplagten Mensachen! Kommt gut über die ja nicht immer ganz einfachen Feiertage!

Warum Burnout?

„Geschieht es nicht zu unserer Erhaltung, dass die Natur uns unserer Bedürfnisse empfinden lässt?“

Jean-Jacques Rousseau

Hach ja… #76

Die eigene Individualität zu leben bleibt auch im Erwachsenenalter eine ständige Herausforderung.

Remo Largo: Das passende Leben. Was unsere Individualität ausmacht und wie wir sie leben können.

Was macht das Leben sinnvoll?

„Es ist nicht eine blinde Macht von außen, deren Spielball wir sind, sondern es ist die Summe der Gaben, Schwächen und anderen Erbschaften, die ein Mensch mitgebracht hat. Ziel eines sinnvollen Lebens ist, den Ruf dieser inneren Stimme zu hören und ihm möglichst zu folgen. Der Weg wäre also: sich selbst erkennen, aber nicht über sich richten und sich ändern wollen, sondern das Leben möglichst der Gestalt anzunähern, die als Ahnung in uns vorgezeichnet ist.“

Hermann Hesse

Sind Veränderungen möglich?

„Zugleich kann sich Selbstveränderung bis auf Ausnahmen […] nur auf begrenzte Abänderungen der persönlichen Lebensführung beziehen, nicht auf große Charakterumbrüche.“

Gerhard Roth

Warum und wie wir denken, fühlen und tun

„Neurowissenschaftler und inzwischen wohl auch die meisten Psychologen gehen davon aus, dass das Fühlen, Denken und Handeln eines Menschen generell von Geschehnissen in seinem Gehirn bestimmt wird. Dies bedeutet aber nicht, dass das Gehirn die Letztursache unserer Gefühle, Gedanken und Handlungen ist, denn es wird dabei seinerseits von zahlreichen Faktoren bestimmt, zu denen die Gene und epigenetisch-entwicklungsmäßige Prozesse auf der einen Seite und Umwelteinflüsse verschiedenster Art auf der anderen Seite gehören. Zu letzteren zählen auch über das Gehirn und den Körper der werdenden Mutter vermittelte vorgeburtliche Einflüsse, prägende Erlebnisse während der frühen Kindheit sowie Umwelteinflüsse in späterer Kindheit und in Jugend und Erwachsenenalter.“

Gerhard Roth

Sprache und Depression: Der Ich-Bezug

In der Therapie lernen wir, dass das, was und vor allem wie wir mit uns und anderen sprechen eines der wichtigsten Mittel ist, uns zu helfen und wieder gesund zu werden. Andersherum gilt das offensichtlich auch, wie dieser Artikel auf Spektrum.de belegt. Wer viel von sich selbst spricht, ist offenbar emotional instabiler und anfälliger für Depressionen: Wer häufig »ich« sagt, ist labiler.

 

Hach ja… #75

„Es ist nicht eine blinde Macht von außen, deren Spielball wir sind, sondern es ist die Summe der Gaben, Schwächen und anderen Erbschaften, die ein Mensch mitgebracht hat. Ziel eines sinnvollen Lebens ist, den Ruf dieser inneren Stimme zu hören und ihm möglichst zu folgen. Der Weg wäre also: sich selbst erkennen, aber nicht über sich richten und sich ändern wollen, sondern das Leben möglichst der Gestalt anzunähern, die als Ahnung in uns vorgezeichnet ist.“

Hermann Hesse

1 of 27
12345