Peter Schilling: Im Nachhinein bin ich froh.

Peter Schilling erlebte einen Burnout. Heute sei er froh darüber, berichtet er in diesem Interview auf www.focus.de. Lesenswert ist übrigens auch sein Buch, in dem er über seine Burnout-Erfahrung berichtet:

Schilling, Peter: Völlig losgelöst. Mein langer Weg zum Selbstwert – vom Burnout zurück ins Leben. Langensalza: Beltz, 2013.

 

Immer mehr Menschen von Stress bedroht?

Die Diagnose ist schwierig, wer wüsste das besser als unsereiner. Also ist Vorsicht geboten, bei Meldungen zu unserem Thema Burnout bzw. Stress. Trotzdem ist bemerkenswert, dass kürzlich wieder einmal eine Studie einer  Betriebskrankenkasse herausgefunden hat, dass fast 90 % der Befragten sich von der ARbeit gestresst fühlt. Offensichtlich sind wir nicht gänzlich allein… Hier geht’s zur Pressemitteilung.

Wir sind nicht allein…

Eine Antwort des Bundesgesundheitsministeriums auf eine Anfrage der Linkspartei legt nahe, dass immer mehr Menschen an Überlastung erkranken. Wir scheinen also nicht allein zu sein mit unserem Problem. Das ist zwar nun wirklich kein Trost. Aber dennoch interessant: Wenn Arbeit krank macht.

„Schneller!“ – Von der Pathologisierung des Lebens

Das zeigt sich z.B. auch daran, dass es 1980 als normal galt, wenn ein Mensch ein Jahr lang um einen nahen Angehörigen trauerte. 1994 sollten mindestens zwei Monate Trauerzeit verstreichen, bevor ein Psychiater dies als eine behandlungsbedürftige Depression einstufen konnte. Seit Mai 2013 wird dieser Zustand im DSM-5 bereits nach wenigen Wochen als kritisch eingeschätzt.

Roth, Gerhard, Ryba, Alica: Coaching, Beratung und Gehirn. Neurobiologische Grundlagen wirksamer Veränderungskonzepte. Stuttgart, 2016.

Hach ja… #67

Wenn du begreifst, sind die Dinge, wie sie sind;
Wenn du nicht begreifst, sind die Dinge, wie sie sind.

Zen-Meister Gensha

Hilft es wirklich, Burnout als Krankheit zu sehen?

Wenn psychische Störungen mit Krankheit und Einschränkung verbunden werden, so kann dies negative Folgen für die Behandlung haben. Der Patient kann sich unter dieser Prämisse nur allzu leicht in die Rolle des Hilflosen begeben und passiv auf die Lösung durch Medikamente oder durch den Therapeuten warten. Diagnosen werden daher von Szasz (1973), aber auch von anderen Therapeuten als sich selbst erfüllende Prophezeiungen kritisiert, die das aktuelle Problemerleben festigen.

Roth, Gerhard; Ryba, Alica: Coaching, Beratung und Gehirn. Neurobiologische Grundlagen wirksamer Veränderungskonzepte. Stuttgart, 2016.

Mediation hilft. Aber warum?

Meditation hilft Menschen mit depressiven Erkrankungen. Aber warum eigentlich? Der Neurowissenschaftler Sam Harris befragt in der 111ten Folge seines (allgemein sehr hörenswerten, allerdings englischsprachigen) Podcast „Waking up“ zwei Menschen, die es wissen müssen, nämlich Daniel Goleman und Richard Davidson. Für alle, die ein bisschen tiefer in die Geheimnisse  der Meditation aus wissenschaftlicher Perspektive einsteigen möchten, sind das äußerst gut investierte eineinhalb Stunden: The Science of Meditation

 

 

Hach ja… #66

„Solange ich noch atme und es vermag, werde ich nicht aufhören, nach Weisheit zu suchen und Euch zu ermahnen und zurechtzuweisen, wen von Euch ich antreffe, mit meinen gewohnten Reden, wie: ‚Bester Mann, als ein Athener aus der größten und für Weisheit und Macht berühmtesten Stadt, schämst Du dich nicht, für Geld zwar zu sorgen, wie Du dessen aufs Meiste erlangest und für Ruhm und Ehre; für Einsicht aber und Wahrheit und für Deine Seele, dass sie sich aufs Beste befinde, sorgst Du nicht.“

Sokrates

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