Posts by: Edgar

Mediation hilft. Aber warum?

Meditation hilft Menschen mit depressiven Erkrankungen. Aber warum eigentlich? Der Neurowissenschaftler Sam Harris befragt in der 111ten Folge seines (allgemein sehr hörenswerten, allerdings englischsprachigen) Podcast „Waking up“ zwei Menschen, die es wissen müssen, nämlich Daniel Goleman und Richard Davidson. Für alle, die ein bisschen tiefer in die Geheimnisse  der Meditation aus wissenschaftlicher Perspektive einsteigen möchten, sind das äußerst gut investierte eineinhalb Stunden: The Science of Meditation

 

 

Hach ja… #66

„Solange ich noch atme und es vermag, werde ich nicht aufhören, nach Weisheit zu suchen und Euch zu ermahnen und zurechtzuweisen, wen von Euch ich antreffe, mit meinen gewohnten Reden, wie: ‚Bester Mann, als ein Athener aus der größten und für Weisheit und Macht berühmtesten Stadt, schämst Du dich nicht, für Geld zwar zu sorgen, wie Du dessen aufs Meiste erlangest und für Ruhm und Ehre; für Einsicht aber und Wahrheit und für Deine Seele, dass sie sich aufs Beste befinde, sorgst Du nicht.“

Sokrates

Leistungsgesellschaft – Spät zum Arzt gehen

Im Ergebnis zeigt sich, dass Mitarbeiter, die sich coachen lassen, als gesund und leistungsfähig gelten. Coaching wird positiv mit Leistungssteigerung assoziiert und genießt daher eine hohe Wertschätzung als Personalentwicklungsinstrument. Eine Psychotherapie hingegen wird mit Krankheit, Defizit und Leistungsausfall verbunden. Die damit einhergehende Stigmatisierung führt zu Berührungsängsten bei Mitarbeitern und Personalmanagern.

Roth, Gerhard; Ryba, Alica: Coaching, Beratung und Gehirn. Neurobiologische Grundlagen wirksamer Veränderungskonzepte. Stuttgart, 2016.

Allen Watts: Dies ist ES

Es überfiel mich mit äußerster Klarheit: nichts davon beruhte darauf, daß ich es so sah; die Dinge lagen nun einmal so, ob ich es verstand oder nicht, und wenn ich es nicht verstünde, wäre das immer noch ES.

Allen Watts: Dies ist ES. Über Zen und spirituelle Erfahrung. Reinbek, 1985

Warum wir wie mit Stress umgehen

Untersuchungen haben gezeigt, dass die Stresstoleranz des Erwachsenen deutlich erniedrigt und die Schmerzempfindlichkeit deutlich erhöht sind, wenn die Umstände um die Geburt herum für das Neugeborene stark belastend bzw. schmerzvoll waren.

Roth, Gerhard: Persönlichkeit, Entscheidung und Verhalten. Warum es so schwierig ist, sich und andere zu ändern. Stuttgart, 2011.

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